Kais und Kanäle

 
Nicht umsonst erhielt Sète den Spitznamen „Klein-Venedig des Languedoc“. Sète wird von einem Labyrinth von Kanälen durchzogen, welche die Verbindung zwischen der Lagune Étang de Thau und dem Meer herstellen. Das Wasser spiegelt sich auf den bunten Fassaden wider und verleiht der Stadt einen unbeschreiblichen Charme.
 

Tipp: Ein Bummel entlang der Kais ist zweifellos die beste Möglichkeit, um sich von diesem ungewöhnlichen Rahmen ergreifen zu lassen Zwölf Brücken warten auf Sie. Aber keine Sorge, Sète ist klein, Sie werden sich nicht verirren.
Oder gleiten Sie an Bord eines Bootes entlang des Wassers. Es besteht die Möglichkeit, einen Ausflug auf dem Meer zu unternehmen oder ein Boot nur für sich zu mieten (weitere Informationen).
 
 
In Sète hat der Canal Royal die Funktion eines öffentlichen Platzes. Die Stadt ist nicht nur um ihn herum gewachsen, sondern sie stellt sich hier auch zur Schau.
An diesem Ort zwischen den beiden Brücken, finden seit Juli 1666 den ganzen Sommer über die sehr beliebten Turniere im Fischerstechen statt.
 


Am Quai Général Durand, allgemein bekannt als „Quai de la Marine“ reiht sich ein Restaurant an das andere. Sie huldigen der Gastronomie von Sète, dem Fisch des Mittelmeers und den Muscheln aus dem Étang de Thau. Entlang des Kais warten die Fischerboote von Sète stolz auf ihre Abfahrt zum Fang des Roten Thunfischs.
 
 
Im Hintergrund des Canal Royal befindet sich der ehemalige Palais der Industrie- und Handelskammer, der im Art-déco-Stil erbaut wurde und durch seine Außenskulpturen mit Weintrauben an die Bedeutung des Weinhandels erinnert.
Seine Architektur mit zentralem Turm, der an ein Minarett erinnert, zeugt von orientalischem Einfluss.
Tatsächlich unterhält Sète seit dem 19. Jahrhundert enge Beziehungen zu Nordafrika, insbesondere zu Algerien. Der Hafen von Sète war der bevorzugte Hafen für den Weinhandel.

Tipp: Lassen Sie Ihr Auto auf dem Parkplatz am Osteingang der Stadt stehen. Zwischen Mai und September ist es möglich, das Stadtzentrum mit elektrischen Wasserbussen zu erreichen.
 

 
Die Kanäle werden von zahlreichen Brücken überspannt, von denen einige beweglich sind - Zugbrücken (Klappbrücken) oder Drehbrücken - welche die Durchfahrt von Booten zu festen Zeiten ermöglichen.
Die Stadt ist völlig abgeschnitten, wenn alle Brücken die Schifffahrtswege freigeben, und wird vorübergehend wieder zu einer Insel.